Betriebsbesichtigung bei Künzel + Vortrag Rohstoffpreisentwicklung 2026 inkl. Auswirkungen Iran-Krieg
Adresse:
Künzel Maschinenbau GmbH, Industriestraße 7, 95336 Mainleus, Germany
Präsenzveranstaltung
Referenten:
Marie Pfefferkorn ist Wirtschaftsredakteurin beim Nachrichten- und Datenanbieter MBI Infosource in Frankfurt am Main. Als Teamleiterin für den Bereich Märkte & Analysen beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Marktberichten und Datenanalysen zu börsengehandelten Rohstoffen wie Stahl, NE-Metallen, Agrarprodukten und ist dabei vor allem spezialisiert auf die Energiemärkte.
Kosten:
Kostenlos für BME Mitglieder/Gäste
Max. Teilnehmerzahl:
25
Kontakt:
Anmeldung
Anmeldeschluss: 05.03.2026 23:25
Betriebsbesichtigung Künzel Maschinenbau GmbH:
Künzel ist ein modernes mittelständisches Unternehmen für Anlagen- und Maschinenbau mit Sitz in Deutschland und weltweiter Tätigkeit.
Wir sind ein zuverlässiger, flexibler und erfolgreicher Partner von Brauereien und Brennereien auf der ganzen Welt sowie von großen Anlagenbauern.
Mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1922 zurückreicht, planen, fertigen und montieren unsere Teams Systeme und Komponenten für die erste Produktionsphase, auch bekannt als „vom Malz zur Maische”, von Brauereien und Whiskybrennereien.
Uns wird exklusiv Einblick in Form einer Firmenbesichtigung gewährt. Anschließend folgt ein spannender Vortrag über die Rohstoffentwicklung 2026.
Vortrag "Mehr Umbrüche als Kontinuität - Was 2026 auf die Stahl-, Kunststoff- und Energiebranche zukommt":
Die deutsche Industrie verliert ihre gewohnten Orientierungspunkte. Viele über Jahre oder Jahrzehnte sicher geglaubte Gegebenheiten sind bereits weggefallen oder stehen zumindest auf wackeligen Beinen – darunter niedrige Energiepreise, stabile Wirtschaftsbeziehungen oder auch die geopolitische Situation. Aktuell bringen vor allem der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus neue Unsicherheiten mit sich – die Preise für Rohöl und Erdgas steigen ebenso wie Frachtraten und weltweite Lieferketten werden gestört.
Auf globaler Ebene zeichnen sich somit Umbrüche ab oder waren bereits in den vergangenen Jahren zu sehen. Entsprechend groß ist die Nervosität in vielen Industriezweigen und in der Politik. Unternehmen bauen Arbeitsplätze ab, verlagern Standorte oder verschieben Investitionen. Staaten sprechen über Zölle, Handelsabkommen und Importquoten.
Für Industrieunternehmen bedeutet all dies, dass sie Beschaffungsstrategien anpassen, Produktionsabläufe überdenken und sich in vielfacher Hinsicht neu aufstellen müssen. Auch Themen wie Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit und der Vormarsch der KI spielen dabei eine Rolle.
Zum Abschluss laden wir Sie herzlich zu einem Imbiss ein, um sich zu unterhalten und sich über den spannenden Tag auszutauschen.
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